woman holding sword statue during daytime
Summarize

WARUM WIR KLAGEN
Der Verein Umweltfreunde Köln Nord e.V. zeigt sich tief enttäuscht über die Art und Weise, wie der Erörterungstermin zum laufenden immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren der Firma KLAR GmbH durch die Bezirksregierung Köln durchgeführt wurde.

Statt einer sachlichen Auseinandersetzung mit den vielfältigen Bedenken der Bevölkerung wurde das Verfahren in weiten Teilen als reine Formsache
abgehandelt.

Juristische Hintertür statt ordnungsgemäßem Verfahren

Die Bezirksregierung Köln versucht offenbar, das immissionsrechtlich hochbrisante Bauvorhaben durch eine juristische Hintertür zu legitimieren – mithilfe
des § 34 BauGB. Anstelle eines regulären Bebauungsplans, wie er bei einem Projekt mit derart weitreichenden Auswirkungen auf Gesundheit, Verkehr und Umwelt zwingend erforderlich wäre, beruft man sich auf eine Norm, die nie für industrielle Großanlagen in bewohnten Gebieten gedacht war.

„Das ist keine bauplanungsrechtliche Abwägung – das ist eine Täuschung der Öffentlichkeit unter dem Deckmantel geltenden Rechts. Die Bezirksregierung
missbraucht § 34 BauGB, um sich aus der Verantwortung zu stehlen“, erklärt ein Anwohner.

„Das Vorhaben darf auf Basis von § 34 BauGB niemals genehmigt werden. Es besteht eine klare Pflicht zur Gesamtplanung unter Beteiligung der Öffentlichkeit. Alles andere ist rechtlich und moralisch ein Skandal.“, ergänzt Helga Wagner, Vorsitzende des Vereins.

Gemeinsam können wir das verhindern. Nur gemeinsam können wir diesen Kampf gewinnen.

Wir bitten um Geldspenden, damit wir eine Klage gegen die geplante Klärschlammverbrennungsanlage finanzieren können.

Empfänger: Umweltfreunde Köln Nord
IBAN: DE95 8306 5408 0006 8613 77
Betreff: Spende für juristische Auseinandersetzung

Flyer 2025-Wir klagen

Wir klagen!
Markiert in: